Über uns

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer website,

Wir sind eine Gruppe von Bürgern aus Porz-Langel und der Umgebung, die sich gegen die neue Autobahnquerung im Kölner Süden, genannt Rheinspange, engagiert.

Wir sind Frauen und Männer, Junge, Alte, Berufstätige und Rentner. Und wir sprechen im Namen unserer Kinder, der Generation, die hier groß werden soll.

Wir sind gegen die Rheinspange als Brücke und wir sind gegen die Rheinspange als Tunnel.

Die versprochene „Verkehrsentlastung“ für die anderen Autobahnen wird nicht kommen. Stattdessen produzieren neue Straßen neuen Verkehr, das sagen alle Verkehrsexperten in Deutschland. Warum sollten zwei verstopfte Autobahnen nur dadurch weniger verstopft sein, dass man sie verbindet?

Während die Stadt Köln den „Klimanotstand“ ausruft und die Bundespolitik die „Verkehrswende“ beschwört, sollen wir uns mit neuen  Autobahnen abfinden?

Wir wollen nicht noch mehr Lärm, wir wollen nicht noch mehr Schadstoffe, und wir wollen nicht noch mehr Verkehr. Alle Emissionen werden nach den Zahlen der Umweltverträglichkeitsprüfung enorm ansteigen.

Wir sind für eine verantwortungsvolle und nachhaltige Verkehrspolitik, die nicht einfach den Prognosen der LKW-Zunahme hinterher eifert, sondern Lösungen sucht, um diese Zunahme zu verhindern.

Wir sind für neue Stadtbahnen, einen generellen Ausbau des ÖPNV, Fahrradstraßen und andere umweltfreundliche Lösungen in NRW, dem Bundesland mit dem dichtesten Autobahnnetz der Republik. Das wäre eine echte Entlastung, nicht eine neue Autobahn!

Wir sind gegen die Zerstörung des Naturschutz- und FFH Gebietes Auenwald durch den geplanten vierspurigen Autobahnbau.

Wir sind gegen den Verlust und die Zerstückelung von landwirtschaftlich genutzten Ackerflächen im Gebiet zwischen Langel und Lülsdorf.

Das bereits bestehende „Dialogforum“ mit der zuständigen Behörde „Straßen.NRW“ finden wir eine prima Idee, aber: Wir lassen uns nicht damit abspeisen, bunte Linien auf schönes Papier zu malen und Bauklötzchen von rechts nach links zu schieben. Wir wollen nicht über das „Wie“ mit entscheiden, sondern über das „Ob“.

Was andere eine „Null-Lösung“ nennen, nennen wir verantwortungsvolle Zukunftsplanung.

Unser Protest wird sichtbar werden – und er wird zunehmen. Immer friedlich, aber wenn nötig lautstark und kreativ.

Wir sind Teil dessen, was bei Straßen.NRW als „Raumwiderstand“ bezeichnet wird – und genau das werden wir in den nächsten Monaten zeigen.

Schließen Sie sich uns an – wir können jede Unterstützung gebrauchen!

Keine Rheinspange im Kölner Süden!